DAX und EuroStoxx 50 stürzen nach Trumps Zollerhöhung

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Nach den Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump erleben die deutschen Märkte, insbesondere der DAX und der EuroStoxx 50, dramatische Kursverluste. Die Zölle auf europäische Importe, die Trump eingeführt hat, sorgen für Unruhe und Unsicherheit auf den Börsen. Am Donnerstag fiel der DAX um 2,5 Prozent, was zu einem Verlust von rund 41 Milliarden Euro in der Marktkapitalisierung führte.

DAX verliert Milliarden – Auswirkungen der Zölle auf deutsche Unternehmen

Der DAX, der die 40 größten deutschen Unternehmen umfasst, reagierte auf die Ankündigung der Strafzölle mit einem dramatischen Rückgang. Besonders exportorientierte Unternehmen wie Adidas und Volkswagen sind betroffen, da höhere Zölle auf ihre Produkte die Wettbewerbsfähigkeit auf den internationalen Märkten beeinträchtigen könnten. Adidas verzeichnete einen Rückgang von 9 Prozent und verlor damit 3 Milliarden Euro in der Marktkapitalisierung.

Die Zollpolitik von Trump, die Zölle zwischen 10 und 49 Prozent auf europäische Waren vorsieht, trifft die deutsche Wirtschaft besonders hart, da viele deutsche Unternehmen international tätig sind. Besonders im Automobilsektor und der Chemieindustrie befürchten Analysten, dass die Produktionskosten steigen und die Exportzahlen sinken könnten. Der DAX spiegelt diese Sorgen wider und zeigt ein deutliches Vertrauensverlust der Anleger in die Stabilität der deutschen Wirtschaft.

EuroStoxx 50: Auch europäische Märkte leiden

Nicht nur der DAX ist betroffen: Der EuroStoxx 50, der die 50 größten börsennotierten Unternehmen in der Eurozone umfasst, erlitt ebenfalls einen dramatischen Rückgang. Nach der Bekanntgabe der US-Zölle auf europäische Produkte fiel der Index um mehr als 3 Prozent. Bei einer Gesamtmarktkapitalisierung von 4,61 Billionen Euro bedeutet dies einen Verlust von fast 140 Milliarden Euro innerhalb eines einzigen Handelstags. Die Anleger haben angesichts der politischen Unsicherheit und der wirtschaftlichen Belastungen durch die Zölle die Investitionen abgebaut.

Die Zollerhöhungen auf Importe aus der EU und die Drohungen, weitere Zölle auf Produkte aus China zu erheben, verstärken die Sorgen der europäischen Unternehmen. Besonders betroffen sind die Branchen, die stark auf internationale Märkte angewiesen sind, wie der Automobilsektor und die Luftfahrtindustrie.

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